



1905 wurde der Lokomotivschuppen der Zeche General Blumenthal 1, 2 und 6 erbaut. Heute ist er einer der letzten erhaltenen werkszugehörigen Lokschuppen in Deutschland aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg. In diesem Schuppen konnten bis zu zwei Dampflokomotiven gleichzeitig gewartet werden. Für die Instandhaltungsarbeiten an den Fahrwerken gab es eine heute verfüllte Arbeitsgrube.
Bis Mitte der 1930er Jahre waren hauptsächlich Hanomag-Lokomotiven (vier Hanomag, eine Henschel Bonifacius und eine Hohenzollern Typ Hohenzollern) im Einsatz. Die Lokomotiven brachten die auf Blumenthal geförderte Kohle bis zum Kanal-Hafen von Wanne-Eickel. Heute befindet sich auf den ehemaligen Schienentrassen der Zechenbahn die zum Radweg ausgebaute Kunstmeile.
